Lüften im Winter: Was Sie beim Lüften beachten sollten

Ein regelmäßiges Lüften von Innenräumen wird auch in der kalten Jahreszeit aus medizinischer Sicht empfohlen.

Wie lange muss gelüftet werden?

Es sollte entweder über weit geöffnete Fenstern (Stoßlüftung) oder durch Querlüften über mehrere Minuten (5-10 min) gelüftet werden. Im Vergleich zum Lüften mit schräg gestellten Fenstern (Kippstellung) findet ein schneller und effektiver Luftaustausch statt. Die Raumluft wird mit frischer Außenluft vermischt und dadurch reduziert sich die Konzentration der Aerosole. Während der Corona-Pandemie wird verstärkt zum regelmäßigen Lüften aufgerufen.

Leider führt der Luftaustausch im Winter zur Absenkung der relativen Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen. Kalte, trockene Luft gelangt in die Räume und lässt den Feuchtegehalt der Luft absinken. Hinzu kommt, dass in der Heizperiode generell die Luft in der Wohnung zu trocken ist. Die Flimmerhärchen der Nasenschleimhaut, deren Aufgabe es ist Fremdkörper und Krankheitserreger aus der Nase zu transportieren, trocknen aus. Das Infektionsrisiko durch virenhaltige Aerosole steigt.

Wie wirkt sich trockene Luft auf unsere Wohngegenstände aus?

Holz ist ein natürlicher Werkstoff und von Natur aus sensibel. Es reagiert auf Änderungen der Luftfeuchtigkeit. Durch ein vermehrtes Lüften in der kalten Jahreszeit besteht die Gefahr, dass die Luftfeuchtigkeit noch stärker sinken wird.

Wie verhält sich ein Holzboden, wenn sich der Raumzustand verändert?

Wenn aus Holz ein Bodenbelag wird und er starken Temperaturschwankungen oder Feuchtigkeit ausgesetzt wird, kommt es zur Reaktion des Holzes. Ganz langsam und am Anfang unbemerkt führt Holz eine Reihe von Bewegungen aus, die sich längerfristig auf die Größe auswirken. Wird die empfohlene Luftfeuchtigkeit unterschritten, zieht sich das Parkett zusammen. Er kommt zur Fugenbildung und Verschüsselungen des Holzbodens. Eine Rissbildung am Parkett ist nicht ausgeschlossen.

Bei Massivholz zeigt sich ein stärkeres Quell- und Schwindverhalten.

Mit der Entstehung technologischer Parkettböden kommt es aufgrund der Verbindung von Trägerschicht und Nutzschicht zum geringeren Arbeiten des Holzes. Dennoch ist es wichtig, die Luftfeuchtigkeit und die Raumtemperatur im Überblick zu behalten.

Quelle: Listone Giordano

Unsere Tipps:

  • Beobachten Sie die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer und die Raumtemperatur mit einem Thermometer.
  • Sollte die Luft im Raum zu trocken werden, dann setzen Sie Luftwäscher ein. Sie erhöhen die Luftfeuchte und schaffen eine sauberere Raumluft. Wir empfehlen die Luftwäscher von VENTA. Sie verwenden keine Filter zur Luftbefeuchtung. Über einen Plattenstapel, der sich in der Wasserwanne langsam dreht, verdunstet das Wasser zur Raumluftbefeuchtung.
  • Ergreifen Sie die Maßnahmen, bevor es zu sichtbaren Veränderungen an Ihren Parkettböden, Möbeln oder Musikinstrumenten kommt.
  • Holz ist ein natürlicher Werkstoff, bitte vergessen Sie die Parkettpflege nicht! Verwenden Sie für Ihre Parkettböden die vom Hersteller empfohlenen Pflegeprodukte.

Wir unterstützen Sie gerne beim Werterhalt Ihrer Parkettböden. Nutzen Sie unseren Service der professionellen Parkettpflege!


Parkett pflegen

Veränderungen des Holzes in den Sommermonaten

In den warmen Monaten erhöht sich die Luftfeuchtigkeit. Steigt die Luftfeuchte, dann weitet sich das Holz aus. Fugen werden geschlossen. Bei starker Ausdehnung kommt es zu Spannungen.

Eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 45-55 % und eine Raumtemperatur von 18-22 °C stellen eine gesunde Umgebung für Ihr Wohlbefinden dar, auch Ihr Holzboden bleibt länger schön.

Sie haben weitere Fragen zur Parkettpflege? Dann kontaktieren Sie uns!

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