Luftfeuchtigkeit in Räumen

Holz ist ein natürlicher Werkstoff und von Natur aus sensibel. Es reagiert auf Änderungen der Luftfeuchtigkeit. Wenn aus Holz ein Bodenbelag wird und es starken Temperaturschwankungen oder Feuchtigkeit ausgesetzt wird, kommt es zur Reaktion des Holzes.

Wie verhält sich ein Holzboden, wenn der Raumzustand sich verändert?

Ganz langsam und  am Anfang unbemerkt führt Holz eine Reihe von Bewegungen aus, die sich längerfristig auf die Größe auswirken.

Betrachten wir  die Veränderung:
Im Winter

Während der Heizperiode sinkt die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen. Wird die empfohlene Luftfeuchtigkeit unterschritten, zieht sich das Parkett zusammen. Er kommt zur Fugenbildung und Verschlüsselungen des Holzbodens. Eine Rissbildung am Parkett ist nicht ausgeschlossen.

Im Sommer

In den warmen Monaten erhöht sich die Luftfeuchtigkeit. Steigt die Luftfeuchte, dann weitet sich das Holz aus. Fugen werden geschlossen. Bei starker Ausdehnung kommt es zu Spannungen.

Bei Massivholz zeigt sich ein stärkeres Quell- und Schwindverhalten.

Mit der Entstehung technologischer Parkettböden kommt es, aufgrund der Verbindung von Trägerschicht und Nutzschicht, zum geringeren Arbeiten des Holzes. Dennoch ist es wichtig die Luftfeuchtigkeit und die Raumtemperatur im Überblick zu behalten.

Eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 45-55% und eine Raumtemperatur von 18-22 °C stellt eine gesunde Umgebung für Ihr Wohlbefinden dar, auch ihr Holzboden bleibt länger schön.

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